Psychotherapie für Jugendliche
Die Pubertät ist eine aufregende, aber oft auch herausfordernde Zeit. Jugendliche stehen vor vielen Veränderungen, müssen sich selbst entdecken und ihren Platz in der Welt finden. Wenn zusätzlich Belastungen wie Konflikte mit Freunden oder zu Hause, Trennung oder Scheidung der Eltern oder neue Familienkonstellationen dazukommen, kann es zu Unsicherheiten, Ängsten oder emotionalen Problemen kommen.
In der Psychotherapie können diese oft verwirrenden Gefühle und Situationen besser verstanden werden. Jugendliche lernen, ihre Emotionen einzuordnen, Sorgen zu benennen und ihre eigenen Werte zu entwickeln. Dabei werden sie darin unterstützt, Selbstbewusstsein zu gewinnen, Verantwortung zu übernehmen und ihren eigenen Weg zu einem erfüllten und gesunden Leben zu finden.
Elternberatung
Eltern spielen eine wichtige Rolle im Leben ihrer Kinder. Begleitend zur Therapie der Jugendlichen biete ich regelmäßig Gespräche für Eltern an. Hier geht es darum, sie zu stärken, Erziehungsfragen zu klären und gemeinsam Lösungen zu finden. Mit zunehmendem Alter der Jugendlichen wird die Therapie meist selbstständiger, die Einbeziehung der Eltern nimmt ab.
Das Erstgespräch
Das erste Gespräch ist unverbindlich. Es findet in der Regel mit dem Jugendlichen und einem Elternteil oder einer vertrauten Person statt. Wir klären gemeinsam das Anliegen, sowie Fragen und besprechen, wie die Eltern in die Therapie einbezogen werden können. Danach können Jugendliche und Eltern in Ruhe entscheiden, ob sie die therapeutische Begleitung fortsetzen möchten.
Psychotherapie kann helfen bei
- Ängsten und Depressionen
- Phobien
- Zwangsverhalten
- aggressivem Verhalten
- Problemen in Familie, Schule oder Freundschaften
- Leistungsdruck und Schulproblemen
- Stressbewältigung und Entwicklung von Coping-Strategien
- Verarbeitung von belastenden Erlebnissen oder Traumata
- belastenden Konflikten oder Krisen
- Selbstregulation und Impulskontrolle
- Aufbau sozialer Kompetenzen
- Suchtproblemen oder riskantem Verhalten
- Umgang mit Verlusten oder Trennungen
- Stärkung von Resilienz und Anpassungsfähigkeit
- Schlafstörungen oder psychosomatischen Beschwerden
- Identitätsfragen und Selbstwertthemen
- Essstörungen oder anderen psychischen Herausforderungen
- Vorbeugung psychischer Probleme und Förderung der seelischen Gesundheit